Excalibur – Die Legende

 

Erschaffen von einem Gott,
vorausgesagt von einem Zauberer,
gefunden von einem König



Die historischen Wurzeln der Legende von „Excalibur“

EXCALIBUR - Die Legende aller Legenden!

Die historischen Wurzeln der Legende von „Excalibur“ verflechten sich in den Wirrungen der Jahrhunderte – zwischen Mythos und Geschichte, zwischen Tradition und Kulturen. Die Legende von König Artus und seinen Gefolgsmännern hat mehr als 1.500 Jahre überdauert. Die mündlichen Überlieferungen und auch die Manuskripte des Mittelalters haben sich bis in unsere heutige Zeit erhalten. Vom 11. bis 15. Jahrhundert unterlag die Geschichte zahlreichen Fantastereien verschiedenster Autoren und so wurde aus einem König ein Mythos und sein Leben zur Legende!

Die Geburt von Merlin ist eine wundersame Geschichte. Offensichtlich hatten die Briten erfahren, dass sie, um ihre Festung auf der Ebene von Salisbury uneinnehmbar zu machen, den dortigen Erdboden mit dem Blut eine Kindes tränken müssten, dessen Vater kein Mensch sei. Ein solches halb-menschliches Opfer schien selbstverständlich unmöglich, bis man das Gerücht hörte, dass ein junges Mädchen das Kind eines Dämons geboren habe. Das Kind trug den Namen Merlin und es verfügte, obgleich es christlich getauft war, über die übersinnlichen Kräfte, die ihm sein diabolischer Vater vererbt hatte. Allerdings musste das Kind nicht zum Wohle der Festung geopfert werden, denn dieses löste das Problem mit Hilfe seiner magischen Kräfte.

Merlins Magie war es auch zu verdanken, dass König Uther Pendragon die Gestalt des Gemahls der Herzogin Igraine annehmen konnte, um sich in ihr Schlafgemach zu schleichen. Die Frucht dieser „anormalen“ Vereinigung ist ARTUS. Nach dem Tod ihres Gemahls heiratete Igraine König Uther aber ihr gemeinsamer Sohn konnte nicht als legitimer Thronerbe anerkannt werden. So wurde Artus in die Hände von Merlin gegeben.

Nach dem Tod von König Uther fand sich Großbritannien ohne legitimen Nachfolger wieder, da der König kein weiteres Kind gezeugt hatte. Auf dem Platz vor der Kathedrale entdeckte man – wie ein Zeichen Gottes – ein Schwert, das in einen Felsblock hineingetrieben worden war. Es trug eine Inschrift, gemäß derer nur der rechtmäßige König dieses Schwert dem Stein entreißen könne. Alle anwesenden Ritter versuchten ihr Glück vergeblich. Artus hingegen sicherte sich den Thron, indem er das Schwert „Excalibur“ mühelos aus dem Felsen riss – ein offensichtlicher Beweis von Gottes Gnaden.

Die Ritter schworen Artus die Treue und gründeten die Brüderschaft der Tafelrunde. In dieser legendären Tafelrunde blieb zunächst ein Stuhl frei, auf dem laut Merlin nur der beste Ritter von Allen Platz nehmen dürfte. Dieser Ritter war Lancelot, derselbe Lancelot, der später Artus verraten würde, indem er seine Gemahlin Guinevere verführte.

Morgane, die Stiefschwester von Artus, hatte ebenfalls Böses im Sinn und schmiedete Rachepläne, um ihren von Uther Pendragon „gehörnten“ Vater zu rächen. Sie spionierte Camelot aus, machte den Rittern schöne Augen und verführte Merlin, um seine Zauberkräfte zu erlernen. Sie zerstörte den großen Traum von einer idealen Welt, nahm die Gestalt der Königin Guinevere an und zeugte mit dem unwissenden Artus, ihrem Halbbruder, einen Sohn und Dämon: Mordred!

Artus verfolgte den Verräter Lancelot und griff ihn schließlich in seiner bretonischen Festung an. Allerdings musste er die Belagerung beenden als er erfuhr, dass Mordred zusammen mit Morgane Camelot in seine Gewalt gebracht hatte und sogar soweit gegangen war, die Königin zu zwingen, ihn zu heiraten, nachdem er das Gerücht in Umlauf gebracht hatte, der König sei während des Feldzugs gestorben. Zurück in England, scharte Artus seine Ritter um sich, um in den Kampf gegen die Rebellen zu ziehen. Doch bevor die Kämpfe losbrachen, stimmten der König und Mordred dem Vorschlag zu, sich zu treffen und Friedensverhandlungen zu führen.

Da jedoch keiner dem anderen vertraute, befahlen sie ihren jeweiligen Armeen, bei der kleinsten Bewegung eines Schwertes anzugreifen. Als ein Ritter seine Waffe zog, um eine Schlange zu töten, stürzten sich die beiden Armeen in eine fürchterliche Schlacht. Nur einer von Artus Rittern und Merlin überlebten und trugen ihren schwer verletzten König vom Schlachtfeld, das übersät war mit Leichen und Sterbenden. Als er sein Ende nahen sah, bat Artus darum, Excalibur in den Heiligen See zu werfen, wo daraufhin eine Hand erschien und das Schwert in die Tiefe zog.

Kurz darauf wurde Artus von Viviane, der Herrin vom See, an Bord einer magischen Barke gebracht und verschwand. Seine letzten Worte waren, dass er sich nach Avalon zurückziehen werde, um seine Wunden pflegen zu lassen und eines Tages zurückzukehren, um wieder über das vereinigte Volk der Kelten zu herrschen.



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